Therapie nach der IFS-Methode und Ego-State

Die Methode der “Systemischen Therapie mit der inneren Familie” (IFS) wurde von Prof. Dr. Richard C. Schwartz, einem der führenden Familientherapeuten in den USA, entwickelt, indem er systemisches Denken und verschiedene Ansätze der Familientherapie auf die Welt der innerpersönlichen Anteile und deren Interaktionen übertrug.

Sie bietet einen umfassenden ökologischen Ansatz für tiefe Heilung und wird mit großen Erfolgen bei einer großen Bandbreite von Problemen angewendet, von depressiven Zuständen bis zu den Folgen von Gewalterfahrungen, von allen Arten von Suchtverhalten (u.a. Essstörungen) bis zu Beziehungs- und Familienkonflikten. Zudem ist dieser Ansatz zutiefst spirituell, da er die KlientInnen mit ihrem wahren Wesenskern und ihrer innersten Weisheit verbindet.

In den USA gründete Richard Schwartz die Internal Family Systems Association (IFSA) und das Center for Selfleadership (CSL), um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von IFS zu erforschen und weiterzuentwickeln sowie Therapeuten aus verschiedensten Berufsfeldern Austausch und Inspiration zu ermöglichen.

Eng verwandt mit dem IFS-Modell ist die Ego-State-Therapie (John Watkins), die – wie die IFS-Therapie –  auf der Theorie basiert, dass die Persönlichkeit aus verschiedenen Ich-Anteilen (Ego States) besteht, die man als ‘Unterpersönlichkeiten’ beschreiben kann.

Es werden in diesen beiden Therapieformen (IFS Und Ego State)  sowohl psychoanalytische, hypnoanalytische sowie traumataanalytische Techniken angewendet.